Projektbeispiele: Fußgängerleitsysteme

Projektbeispiele Fußgängerleitsysteme

Fußgängerleitsysteme knüpfen an „Schnittstellen“ (z.B. Parkplatz, Bahnhof) an und bieten eine kontinuierliche Wegweisung auf attraktiven Wegen zu wichtigen touristischen Zielen, Einrichtungen, Sehenswürdigketen etc. an. Ein Stadtplan vereinfacht die räumliche Orientierung, die wichtigsten Ziele werden mit Richtungspfeilen und Distanzangaben (Minuten / Meter) durchgängig ausgewiesen. Ergänzende Hinweise (Tourist-Info, Bahnhof, Parkplätze, öffentl. WC, barrierefreie Einrichtungen etc.) werden als Symbole am Stadtplan dargestellt. Besondere Ziele können als Ikonen auf dem Stadtplan dargestellt werden (z.B. markante, städtebaulich bzw. architektonisch dominante Gebäude). Eine konsequente Zielführungsplanung ermöglicht eine durchgängige Wegweisung und einen „schlanken“, auf die nötigen Standorte und Elemente (z.B. Stelen, Einzelwegweiser) begrenzten Beschildungsaufwand.

Rothenburg o.d. Tauber

Fußgängerleitsystem Rothenburg o.d. Tauber

Bildergalerie FGLS Rothenburg o.d.T. Fotos: Micheal Leyh KL Foto-Galerie

Rd 11.000 Einwohner, 530.000 Gästeübernachtungen, 1,5 Mio. Tagesgäste p.a.

Die Stadt Rothenburg o.d.T. verfügt über einen weitestgehend erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern. Nahezu alle Gebäude sind als Einzeldenkmal, der Stadtkern selbst ist als Ensemble geschützt. Die Planung und Installation eines Fußgängerleitsystems musste hinsichtlich Gestaltung und Umfang der Wegweisungselemente diese besondere Situation berücksichtigen. In der Folge wurde die Zahl der Beschilderungen auf das nötige Mindestmaß begrenzt und eine zurückhaltende Form- und Farbgebung gewählt. Insgesamt wurden, ausgehend von den Parkplätzen im Umfeld der Altstadt und vom Bahnhof, 22 Stelen installiert.

Bernkastel-Kues

Fußgängerleitsystem Bernkastel-Kues

Bildergalerie FGLS Bernkastel-Kues Fotos: Andreas Scholer / tonimedia.de

Rd 7.000 Einwohner, 750.000 Gästeübernachtungen, 2 Mio. Tagesgäste p.a.
Das Fußgängerleitsystem verbindet die beiden Stadtteile Bernkastel und Kues, integriert die am Kueser Plateau liegende Klinik und weist innerörtlich zu den Sehenswürdigkeiten. Aufgrund der großen räumlichen Ausdehnung wurde ein System aus Informationsstelen und ergänzenden Einzelwegweisern gewählt. GEO-PLAN erstellte die Zielführung und Standortplanung, entwarf das Wegweisungssystem, gab Gestaltungshinweise und lieferte alle erforderlichen Beschriftungsdaten. Farbgebung und Design der Wegweisungselemente wurden von einem Grafikbüro entworfen. An das Fußgängerleitsystem schließt im einheitlichen Desing eine Objektbeschilderung an. Insgesamt wurden neun Stelen und 41 Einzelwegweiser installiert.

Freiburg i.Br.

Fußgängerleistsystem Freiburg i.B.

Bildergalerie FGLS Freiburg i.B. Fotos: Wolfgang Armbruster Blendwerk Freiburg

Rd  226.000 Einwohner, 1,45 Mio. Gästeübernachtungen, 12 Mio. Tagesgäste p.a.
Das Fußgängerleitsystem wurde für die Innenstadt zwischen Bahnhof und Schlossberg, Dreisam und Friedrichstraße bzw. Leopoldring geplant. Es knüpft an die Parkierungsanlagen im Umfeld der Innenstadt und den Bahnhof an. Insgesamt 15 Stelen und 14 Einzelwegweiser führen zu den Sehenswürdigkeiten. Dieser für die Stadtgröße „schlanke“ Beschilderungsaufwand konnte durch eine mit allen relevanten Akteuren (Stadt, FWTM, Einzelhandel, Gastgewerbe etc.) abgestimmte Planung erreicht werden. In mehreren Abstimmungsrunden wurden die auszuschildernden Ziele definiert und die Wegeführung dorthin so gebündelt, dass mit vergleichsweise wenigen Wegweisungselementen umfassende Informationen und Wegeempfehlungen angeboten werden können.


Weitere Projektbeispiele

Ansbach (MFr), Bad Neustadt (UFr), Bayreuth (OFr), Eichstätt (OBay), Feucht (MFr), Herzogenaurach (MFr), Hollfeld (OFr), Pappenheim (MFr)