Wirtschaftsraum Amberg – Masterplan 2035

Die Stadt Amberg, der Markt Hahnbach und die Gemeinden Ebermannsdorf, Kümmersbruck, Poppenricht und Ursensollen haben sich auf Grundlage einer Zweckvereinbarung (2019) und einer gemeinsamen Vereinsgründung (2023) zum „Wirtschaftsraum Amberg e.V.“  zusammengeschlossen. Der Masterplan 2035 konkretisiert die Ziele und Projekte des Wirtschaftsraum inhaltlich und räumlich.

Gemeinsames Ziel ist es, den Wirtschaftsraum Amberg als attraktiven, zukunftsorientierten und lebenswerten Lebens- und Wirtschaftsraum darzustellen, in seiner weiteren Entwicklung zu unterstützen und die regionale Zusammenarbeit nach Kräften zu fördern.

Zentrale Inhalte des MASTERPLANS 2035 waren die qualifizierte Erhebung des Gewerbeflächenbestandes (Lage, Eignung, Baurecht, Marktverfügbarkeit) sowie eine in Varianten erstellte Flächenbedarfsprognose. Darauf aufbauend wurden ein räumliches Gewerbeflächenkonzept ausgearbeitet, das für den Wirtschaftsraum insgesamt sowie für jede Gemeinde den Bedarf an zusätzlichen Gewerbeflächen ermittelt, qualifiziert beschreibt und räumlich konkretisiert.

Projektdesign Masterplan 2035

Der MASTERPLAN 2035 wurde zw. Mai und Juni 2025 von sechs Stadt- und Gemeinderäten einstimmig, in einer Gemeinde mit zwei Gegenstimmen beschlossen. Die interkommunale Federführung lag bei der Wirtschaftsförderung Amberg. Das Projektdesign gewährleistete eine intensive Einbindung der Kommunen und erhob die Flächenbedarfe und Standortbewertungen der im Wirtschaftsraum ansässigen Unternehmen. Projektschritte waren:

1. Online-Befragung der im Wirtschaftsraum ansässigen Unternehmen

2. Online-Kommunalabfrage

3. Einzelgespräche mit den Bürgermeistern, deren Mitarbeitern und mit der Wirtschaftsförderung Amberg

4. Auswertung von Sekundärstatistiken und Rauminfomationen (z.B. ALKIS, Bauleitplanung, ROK, kommunale Daten)

5. Präsentationen und Ergebnisabstimmungen im Rahmen von Bürgermeistersitzungen

6. Abstimmungen mit der Höheren Landesplanung

7. Gemeinsame, interkommunale Ratssitzung

Der MASTERPLAN 2035 wurde im August 2025 öffentlich vorgestellt und von den Bürgermeistern unterzeichnet.

Fotos: Wifam GmbH

Integrierte Stadtentwicklung vernetzt Räume, Themen und Akteure.

ISEK Arnstein

ISEK Arnstein

Masterplan Wirtschaftsraum Amberg

Wirtschaftsraum Amberg – Masterplan 2035

ISEK Waischenfeld

SEEK Kemnath

ISEK Eichstätt

Grafenwöhr - Entwicklungskonzept Einzelhandel

Entwicklungskonzept Einzelhandel Grafenwöhr

Karlstadt - Entwicklung Hegewaldgelände

Karlstadt – Bürgerbeteiligung Entwicklung Südstadt

Erhebung der Innnenentwicklungspotenziale

Weiden i.d.OPf. – Erhebung der Innenentwicklungspotenziale und Aktivierung der Innenstadt

ISEK Weißenburg i.Bay.

ISEK Weißenburg i.Bay.

Gießen Fußgängerzone

Fußgängerleitsystem Gießen

Das Fußgängerleitsystem wurde für die von der Trave eingerahmte Innenstadt geplant und bindet an den außerhalb davon liegenden Bahnhof und die Großparkplätze an der B75 an.

Die Planung des Fußgängerleitsystems erfolgte in enger Abstimmung mit einer interdisziplinär besetzten Arbeitsgruppe:
– Verwaltung: Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Tourismusförderung der Stadt Bad Oldesloe
– Kooperationspartner: Wirtschaftsvereinigung, WIR für Bad Oldesloe e.V.

Das Leit- und Orientierungssystem umfasst acht Stelen und 22 Einzelwegweiser-Standorte. Sein Layout knüpft an die Begrüßungstafeln für den ankommenden Autoverkehr an.

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Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept A7 Franken West

ILEK A7 Franken West (Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept)

Mit der Neuerstellung des ILEK (Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept) A7 Franken West im Januar 2023 soll das bisherige ILEK nach 18 Jahren der Kooperation, auf den Ergebnissen der vorab erfolgten Evaluierung aufbauend, aktualisiert werden. Das ILEK
wurde von einem effizient angelegten Prozess zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, der Stadt- und Gemeinderäte, Kommunalverwaltungen und weiteren Experten der ländlichen Entwicklung begleitet.
Das Entwicklungskonzept wurde im Dezember 2024 vorgelegt und abgeschlossen.

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Gemeindeentwicklungskonzept Simmelsdorf

Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) Simmelsdorf

Das Gemeindeentwicklungskonzept Simmelsdorf wurde April 2023 an GEO-PLAN. beauftragt. In Abstimmung mit der Gemeinde wurden die zwölf größten Ortsteile (min. 30 Einwohner) in dessen Erstellung einbezogen.

Unter intensiver Beteiligung der Ortsteilbevölkerung hat das GEK

– Stärken und Schwächen der Ortsteile ermittelt,
– Projekte der Ortsteilentwicklung erarbeitet sowie
– gemeindliche Entwicklungsziele und Projekte definiert.

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ILEK Rezattal-Jura

ILEK Rezattal-Jura (Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept)

Das ILEK Rezattal-Jura (Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept) wurde neu erstellt. Es wurde von einem effizient angelegten Prozess zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, der Stadt- und Gemeinderäte, Kommunalverwaltungen und weiteren Experten der ländlichen Entwicklung begleitet. Das ILEK wurde im Februar 2025 vorgelegt und abgeschlossen.

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ISEK Arnstein

ISEK Arnstein

Das ISEK wurde von der Planergemeinschaft GEO-PLAN und Wegner Stadtplanung betreut. Die Erstellung des ISEK erfolgte in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit, wobei GEO-PLAN im Schwerpunkt die Themenfelder Online-Bürgerbeteiligung, Soziodemographie, Einzelhandelsentwicklung und Verkehrsentwicklung bearbeitete.

Prägende Elemente für die Diskussion in Stadtpolitik und Öffentlichkeit waren vor allem die geplante Neutrassierung der B 26, davon erhoffte innerörtliche Verkehrsentlastungen und Entwicklungschancen sowie die Nachnutzung eines zentral gelegenen ehemaligen innerstädtischen Nahversorgungsstandortes.

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Besucherlenkungskonzept Walberla

Besucherlenkungskonzept Ehrenbürg („Walberla“)

Das Walberla ist ein beliebtes Naherholungs- und Ausflugsziel, das einen zunehmenden Besucherdruck durch Wanderer und Radfahrer erfährt. Diese intensive Nutzung lässt der Vegetation nicht mehr ausreichend Zeit zur Regeneration, es entstehen spontane bzw. illegale Wege, die zur weiteren Benutzung einladen und damit erhebliche Erosionsschäden an den Hängen verursachen.

Die bisherige Besucherlenkung wurde dem nicht mehr gerecht. Der Naturpark Fränkische Schweiz – Veldensteiner Forst hat daher im März 2023 GEO-PLAN mit der Konzeption eines Besucherlenkungskonzeptes sowie mit der Ausarbeitung eines Lehrpfades beauftragt.

Das Besucherlenkungskonzept wurde im Dialog mit lokalen Experten, Trägern öffentlicher Belange, der Gebietsbetreuung sowie den Rangern des Naturparks Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst erstellt.

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